Astrologischer Finanzbericht - von Raymond Merriman
 

Finanzbericht für die Woche vom 18. September

Rückblick und Vorschau

«Die United Auto Workers sind am frühen Freitag offiziell in den Streik gegen die 'Big Three' der Detroiter Autohersteller getreten, was die ohnehin schon schwache US-Wirtschaft gefährden könnte. Eine längere Arbeitsniederlegung könnte der Wirtschaft Schaden in Milliardenhöhe zufügen.... Dennoch sind die Streiks in ihrem Umfang begrenzt, da die UAW versucht, ihren Streikfonds von 825 Millionen Dollar zu erhalten, mit dem die 146’000 Gewerkschaftsmitglieder etwa 11 Wochen lang die Arbeit niederlegen könnten.»  - Megan Henney, «UAW strike Could Slam the US Economy», www.foxbusiness.com, September 15, 2023.

«Es ist die einzige Konstante im Leben. Wenn man etwas aufgebaut hat, das es wert ist, dass man es hat, wird jemand versuchen, es sich zu nehmen.» - Kevin Costner als John Dutton, in «Yellowstone», Staffel 3, Paramount Pictures.

Der Neumond der letzten Woche im Arbeitszeichen Jungfrau, dessen Herrscher Merkur gerade seinen rückläufigen Zyklus beendete, brachte uns einen großen Streik der Automobilarbeiter der UAW (United Auto Workers). Doch trotz dieser kritischen Arbeitsniederlegung entwickelten sich die großen Aktienindizes der Welt nach einem langsamen Start recht gut.

In Asien und im pazifischen Raum erreichten der australische ASX, der Hongkonger Hang Seng und der japanische Nikkei-Index am Montag, dem 11. September, sekundäre Tiefststände im Primärzyklus. Aber alle erholten sich bis zum Ende der Woche deutlich. Eine Ausnahme bildete China, das die meiste Zeit der letzten Woche unverändert blieb. Der indische NIFTY-Index hingegen war der weltweite Star, als er nach der erfolgreichen Ausrichtung des jüngsten G-20-Gipfels in der vergangenen Woche auf ein neues Allzeithoch stieg. Indien hat sich nun als der neue Weltliebling des wirtschaftlichen Fortschritts etabliert.

In Europa fielen der niederländische AEX, der deutsche DAX und der Züricher SMI am Mittwoch, den 13. September, auf ihre sekundären Tiefststände zurück. Anschließend verzeichneten sie bis Freitag deutliche Kursgewinne. Der Londoner FTSE-Index folgte nicht demselben Kurs. Er war die ganze Woche über stark und stieg am Freitag auf den höchsten Stand seit Mai.

In Nord-, Mittel- und Südamerika war der brasilianische Bovespa-Index hervorragend und stieg nach den sekundären Tiefstständen der Vorwoche bis Freitag deutlich an. Der DJIA, der S&P und der NASDAQ folgten alle einem ähnlichen Kurs. Das heißt, sie erreichten in der Vorwoche, vom 6. bis 8. September, sekundäre Tiefs und erholten sich dann von Donnerstag bis Freitag auf neue Zyklushochs. Danach fielen sie jeweils im Verlauf des Freitags.

Obwohl die weltweiten Aktienmärkte in der vergangenen Woche überwiegend positiv waren, waren sie mit Ausnahme von Indien und Brasilien nicht sehr aufregend. Das könnte sich diese Woche ändern (siehe nächster Abschnitt).

Auf anderen Märkten waren Gold und Silber bis Donnerstag, den 14. September, schwach. Am Freitag erholten sich beide jedoch deutlich. Der Mars in Waage (27. August bis 12. Oktober) ist typischerweise eine Zeit, in der Metalle schwach sind (Aktien sind hingegen bullisch). Der Bitcoin und Ethereum waren interessant, da beide am 11. September auf neue Mehrmonatstiefs fielen, danach aber eine beeindruckende Rallye hinlegten. Der eigentliche Star der vergangenen Woche war jedoch Rohöl, das zum ersten Mal in diesem Jahr auf über 90 $/Barrel kletterte. Die strategischen Erdölreserven der USA sind immer noch um fast 21 % niedriger als vor einem Jahr, was bedeutet, dass Präsident Biden die Reserven, die er im Vorjahr verkauft hatte, nicht wieder aufgefüllt hat, wie er es angedeutet hatte, als die Preise Anfang des Jahres auf 62,00-67,00 fielen. Jetzt wird dies bei den heutigen Kursen etwa 50 % mehr kosten.

Kurzfristige geokosmische Betrachtungen und längerfristige Überlegungen

«Handelskriege, wie alle Kriege, stärken die Regierungen, da Pflugscharen zu Schwertern geschlagen werden. Das erste Opfer eines Handelskrieges ist die wirtschaftliche Freiheit, das zweite der Wohlstand.»  - Phil Gramm und Donald J. Boudreaux, «Trump's Trade War Was a Loser: Tariffs Destroyed Jobs in Michigan, Pennsylvania, and Wisconsin and Made All Americans Worse Off,» Wall Street Journal, September 11, 2023.

«Obwohl er als Erzähler von Unwahrheiten immer mehr unter Beobachtung steht, ließ Biden diese Woche, am 11. September, nach den Gedenkfeiern am Morgen, eine große Lüge los, als er in einer Rede behauptete, er sei am Tag nach dem Anschlag zum Ground Zero geeilt. Das war nicht der Fall, und das Weiße Haus hat dies stillschweigend zugegeben; er besuchte die Stätte mit einer Kongressdelegation am 20. September 2001... Es ist möglich, dass Mr. Biden diese Geschichten schon so lange erzählt, dass er davon überzeugt ist, dass sie wahr sind. Die beunruhigende Überlegung ist, dass wiederholtes Lügen zwar eine charakterliche Schwäche ist, aber nicht zu wissen, dass man lügt, könnte auf eine neurologische Ursache hindeuten.»  - Peggy Noonan, «Biden Can't Resist the 'River of Power',» Wall Street Journal, September 16, 2023.

Letzte Woche fand ein Neumond im Zeichen Jungfrau statt, und typisch für erhöhte Jungfrauenenergien ist, dass die Herausforderung, nicht skeptisch oder kritisch gegenüber... allem zu sein, grösser als sonst ist. Typisch für einen Neumond ist aber auch, dass die Aktienmärkte im Allgemeinen positiv sind, wie am Donnerstag, dem 14. September.

Die letzte Woche endete auch mit dem Abschluss des rückläufigen Merkur-Zyklus. Merkur ist auch bekannt als «der Trickster». So kam es während des Neumonds zu einer großen Rallye an mehreren Aktienmärkten, und der DJIA stieg um über 300 Punkte. Aber am Freitag, dem Tag, an dem Merkur seine rückläufige Bewegung beendete, gab es einen großen Abwärtstag, als der DJIA fast 300 Punkte verlor. So verhält sich der Trickster oft. Zuerst ein Kaufsignal, dann eine plötzliche Umkehrung in ein Verkaufssignal. Ein Täuschungsmanöver nach dem anderen, aber das Endergebnis ist oft eine Nettonull.

Das könnte diese Woche anders sein. Am Wochenende stand die Sonne im Trigon zum disruptiven Uranus, aber die Venus im Quadrat zum überschießenden Jupiter. Es folgen die Sonne/Neptun-Opposition am 19. September und das Trigon zwischen Sonne und Pluto am 21. September. Von all diesen Konstellationen ist die Sonne/Neptun-Opposition für unsere Arbeit die wichtigste. Sie gilt als Level-One-Signatur, d. h. als die beständigste Korrelation zu großen Umschwüngen in den Aktienindizes, in der Regel innerhalb von nur vier Handelstagen. Neptun ist, zusammen mit Jupiter, auch der Herrscher von Rohöl, und da beide in dieser Woche im Fokus stehen, müssen wir auf einen möglichen Rückgang der Rohölpreise achten, die gerade auf ihren höchsten Stand in diesem Jahr gestiegen sind.

Auch wenn die Märkte diese Woche spannender aussehen, scheint alles auf ein wahres Feuerwerk an den Finanzmärkten hinauszulaufen, wenn der Mars am 12. Oktober in den Skorpion eintritt (und vielleicht eine Woche vorher, wenn er im Quadrat zu den Mondknoten und zum Pluto steht) und bis zum 24. November dort verbleibt.

Am 23. September endet der Sommer, und es wird Zeit, wieder an die Arbeit zu gehen (es sei denn, Sie arbeiten für ein großes Automobilunternehmen) und sich mit den Handelsplänen für Oktober und November zu beschäftigen. In dieser Zeit ergeben sich die außergewöhnlichsten Handelsmöglichkeiten für den Rest des Jahres. Da der Mars dann im Skorpion steht, erwarten wir auch, dass die laufenden politischen Dramen einige explosive Enthüllungen bringen werden. Dies ist kein guter Zeitpunkt, um sich bei einer Lüge ertappen zu lassen. Wenn es doch passiert, könnte es das Ende der Beziehung und der Privilegien sein, die die Lüge Ihnen gewährt hat. Wenn der Mars im Skorpion steht, gibt es keine Gnade bei Unehrlichkeit.

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