Astrologischer Finanzbericht - von Raymond Merriman
 

Finanzbericht für die Woche vom 20. Februar 2017

Bitte beachten Sie: Die Märkte sind in den USA am Montag, 20. Februar, wegen des President’s Day geschlossen.

Rückschau

Am Vorabend der mächtigsten geokosmischen Phase des Jahres 2017, 22. Februar bis 21. April, gab es eine weitere Woche neuer Allzeit-Hochs in den USA und in Russland. Jahreshochs und Mehrjahres-Hochs waren in den Niederlanden, in der Schweiz, in Australien und Brasilien zu verzeichnen, nicht jedoch in anderen europäischen und asiatischen Ländern.

Was sonstige Märkte betrifft, so stieg Silber am 16. Februar auf ein neues zyklisches Hoch bei 18,14, die höchste Markierung seit 11. November. Gold kam dem nahe und stieg auf 1245,10. Es verfehlte nur knapp das Zyklushoch bei 1246,60 vom 8. Februar, was zu einem Fall bärischer Intermarkt-Divergenz werden kann. Dieses Signal wird bestätigt, wenn es einen Abschluss unter 1220 geben sollte. Solange das jedoch nicht geschieht, können wir eine weitere Rallye auf ein neues zyklisches Hoch im Bereich der Umschwungzone, 25. Februar bis 10. März, nicht ausschliessen. Rohöl handelte in einer engen Kurszone zwischen 52,68 und 53,95. Allerdings sind die geokosmische Signaturen von 25. Februar bis 10. März ausserordentlich passend für diesen Markt, ebenso für den NASDAQ, sodass die enge Kursspanne sehr wahrscheinlich innerhalb der nächsten zwei Wochen mit einem scharfen Ausbruch endet.

Es wird noch heftig werden. Das ist erst der Anfang, da Mars Jupiter und Uranus nun ihren kosmischen Tango beginnen, unterstützt und begünstigt durch die beginnende Rückläufigkeit der Venus – 22. Februar bis 6. März.

Kurzfristige geokosmische Konstellationen und längerfristige Gedanken

„Ich höre Geschichten von Chaos und nochmal Chaos, obwohl das genaue Gegenteil gilt“, so Trump. „Diese Administration läuft wir eine gut geölte Maschine … und wir haben unsere wirklich wichtige Arbeit noch gar nicht begonnen“, fuhr Trump fort, „das kommt Anfang nächster Woche“ – William Cummings, „Trump Accused Media of Generating Fake News“ („Trump beschuldigt Medien gezielter Verbreitung von Falschnachrichten“), USA Today, 17. Februar 2017,

Da stehen wir also. Sogar der Präsident spürt die kosmische Energie, die sich wie geschmolzene Lama in Inneren eines Vulkans nach oben bewegt, um dann das erste Mal seit Jahrhunderten auszubrechen. Dass sind keine normalen zwei Monate, die jetzt am 22. Februar mit dem Quadrat von Mars und Pluto beginnen und mit dem exakten Venus/Saturn-Quadrat (5. bis 21. April enden. Gleichzeitig ändern beide Faktoren, Venus und Saturn, ihre Laufrichtung. Saturn wird auf dem Galaktischen Zentrum bei 27 Grad Schütze rückläufig Das ist am 5. April, während Venus am 15. April auf 27 Grad Fische direktläufig wird. Sie stehen zueinander am 8. und 21. April im exakten Quadrat. Ich bin nicht sicher, wann diese Kombination von Venus Quadrat Saturn, das letzte Mal eintrat, als beide ihre Laufrichtung änderten. Allerdings bin ich sicher, dass dies extrem selten vorkommt.

Der erste Teil dieser Phase zeigt einen äusserst aktiven Mars. Nach seinem Quadrat mit Pluto am 22. Februar bildet Mars am 26. Februar eine Konjunktion mit Uranus. Es folgt eine Opposition zu Jupiter am 27. Februar. Wie in früheren Kolumnen diskutiert, sind häufig grosse Kursausschläge auf den internationalen Aktienmärkten zu beobachten, wenn Mars, Jupiter und Uranus innerhalb einer kurzen Zeitspanne Aspekte miteinander bilden. In diesem Fall gehören sie alle zu einem explosiven kardinalen T-Quadrat, wobei Pluto nahezu den Mittelpunkt ausmacht. Man könnte denken, dass dies ausreicht. Allerdings ist am 26. Februar eine Sonnenfinsternis im Zeichen Fische. Drei Tage später steht die Sonne in Konjunktion mit dem Neptun, dem Regenten des Zeichens Fische. Letzte Woche sprachen wir über die aggressive Natur von Mars in Verbindung mit der passiven und friedvollen Natur des Zeichens Fische und von Neptun. Während solch einer Kombination werden unschuldige Menschen und vielleicht auch Tiere zum Opfer impulsiver Handlungen, Entscheidungen oder eines Unfalls. Eine mögliche Deutung, der mir jetzt in den Kopf kommt, ist eine Ölverschmutzung, wie damals im Golf von Mexiko, die das Ökosystem des Meeres schädigt, denn Fische, Neptun und Jupiter stehen alle auch für Rohöl. Und Mars hat zu tun mit irrtümlichen Urteilen, mit Unfällen oder mit der absichtlichen Schädigung anderer.

Es endet nicht mit der Sonnenfinsternis und der Konjunktion von Sonne und Neptun 26. Februar bis 1. März. Am 2. März zeigt sich der Grossvater aller geokosmische Konstellationen, die mit der Kulmination von primären oder grösseren Zyklen verknüpft sind. Hier geht es um die zweite von insgesamt drei Passagen der alle 14 Jahre auftretenden Jupiter/Uranus-Opposition, die einen Wirkungsspielraum von zwölf Börsentagen aufweist. Mit anderen Worten, wir spüren die Wirkung wohl schon. Zwei Tage darauf wird die Venus auf 13 Grad Widder rückläufig. Alle acht Jahre wird Venus auf ungefähr demselben Tierkreis-Grad rückläufig. Das letzte Mal, als dies der Fall war, war das am 6. März 2009, dem exakten Datum des Tiefs im 75-Jahres-Zyklus bei US-Aktien, zum Ende des schärfsten Abschwungs bei Aktien seit der Grossen Depression und dem Tief vom Juni 1932. Es wäre schon ein Beispiel von Synchronizität kosmischer Zyklen, wenn der grosse Bullenmarkt, der damals startete, nun mit dem nächsten 8-Jahres-Turnus enden würde.

Also ja, Herr Trump! Finanzastrologen und Mundanastrologen stimmen Ihnen gern zu – „Wir haben unsere wirklich wichtige Arbeit noch gar nicht begonnen, das kommt Anfang nächster Woche.“

Längerfristige Gedanken und Mundanastrologie

„Nach acht Jahren gibt es null Evidenz dafür, das Nullzinsen und ein aufgeblähter FED-Haushalt zu einer gesunden Wirtschaft führen“, erklärte Jeb Hansarling, der Vorsitzende des Ausschusses im Repräsentantenhaus zur Aufsicht über die Finanzdienste gegenüber Yellen. Sie erklärte, wenn man gestatte, dass die Zentralbank im Nachhinein durch Prüfer aus dem Kongress kritisiert werden dürfe, wäre das nachteilig für die Unabhängigkeit, die das FED zum Verfolg einer korrekten Politik benötige. Republikaner erklärten Yellen nachdrücklich, sie müsse zur Kenntnis nehmen, dass nun, da die Republikaner die Kontrolle des Weissen Hauses, des Kongresses und des Senats übernommen hätten, Veränderungen vorgenommen würden.“– Martin Crutsinger, „Republicans to Yellen: Change Is Coming“ („Republikaner an Yellens Adresse: Der Wandel steht bevor“), Associated Press, Naples Daily News, 16. Februar 2017.

In den letzten beiden Wochen haben wir in dieser Kolumne die konflikthaften geokosmischen Tendenzen zwischen der USA und dem Iran 2017 diskutiert, mit Blick auf die jeweiligen Staatenhoroskope, mit Blick auf den Tag der Amtseinsetzung von Donald Trump, wie wir das ausführlich in unseren „Voraussagen für 2017“ getan haben und ebenso in unserem Webinar vom 29. Januar. In dieser Woche weisen wir aber auf die Bedeutung der geokosmischen Konstellationen zwischen 2017 und 2020 hin, die das Geburtshoroskop des Federal Reserve Board betreffen, die nun zu tun haben mit Donald Trump und seinem Umgang mit der Vorsitzenden des FED, Janet Yellen.

Die aussergewöhnlichste geokosmische Entwicklung beginnt mit der Wintersonnenwende am 21. Dezember 2017. Hier tritt nicht nur die Sonne ins Zeichen Steinbock ein, sondern zugleich Saturn, eine Kombination, die das letzte Mal am 21. Dezember 1870 war (ein Dank für diese Information geht an den Kollegen Daniel Gordon). Angesichts der Tatsache, dass das Gesetz zur Installation des FED am 23. Dezember 1913 beschlossen wurde, mit Sonne auf 1 Grad Steinbock und in Opposition zu Pluto auf 0 Grad Krebs, und angesichts der Tatsache, dass der Saturn auch eine Konjunktion zur Sonne des Federal Reserve Board bildet und eine Opposition zu dessen Pluto, und angesichts der Tatsache, dass Saturn Verantwortlichkeit bedeutet, (wie vor einem Untersuchungsausschuss), und angesichts des Umstandes, dass Saturn bis 2020 im Zeichen Steinbock bleibt, liegt der Gedanke nahe, dass die neue Administration sich sehr schnell mit dem FED eine Art von Machtspiel liefert. Tatsache ist, dass Ende 2016 dieser Machtkampf bereits begonnen hat. Das FED muss mit einer Menge von Saturn fertig werden. Es muss mit einer Menge Trump fertig werden, denn das Horoskop von Trump und das von der Vorsitzenden Yellen sind wie Öl, das zusätzlich ins Feuer gegossen wird.

Das ist lediglich ein Teil des kosmischen Puzzles, das mit den Zyklen menschlicher Aktivität korreliert und auf das wir uns als den „Grossen Neustart 2017-2020“ beziehen. Es noch einige mehr. Ich werde mich im Detail und ausführlicher als in meinen „Voraussagen“ und meinem letzten Webinar auf das Thema beim MMA-Investment-Retreat vom 10. bis 13. März in San Diego in Kalifornien konzentrieren. Mit dabei in San Diego sind einige weltweit hervorragende Analysten, die ihre Perspektive auf die nächsten drei Jahre mit uns teilen werden. Wenn wir die Dinge richtig erkennen, ergeben sich aussergewöhnliche Investment-Gelegenheiten je nach der Dynamik der langzeitlichen geokosmischen Zyklen, die jetzt aktuell werden. Wir leben in einer aussergewöhnlichen Zeit, mit grossen Herausforderungen und Gelegenheiten für die Weltpolitik und ebenso für Investoren.

Beachten Sie bitte, dass es zum Montag, 13. März, keine Kolumne gibt, denn unser ganzes Engagement gilt dem MMA-Investment-Retreat ab 10. März!

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Die jährlichen Voraussagen, die seit 1976 von Raymond A. Merriman verfasst werden, bieten einen einzigartigen, präzisen Ausblick auf das jeweils kommende Jahr. Unter Anwendung von Zyklenforschung und mit Hilfe geokosmischer Faktoren werden in diesen jährlichen "Voraussagen" die politischen, wirtschaftlichen und finanzmarktrelevanten Trends für wichtige Länder und Märkte prognostiziert.

 

Raymond Merriman auf youtube!

In regelmässigen Abständen vermittelt Raymond Merriman die geokosmischen Signaturen nun auch über Videos. Am 1. August postete er den fünften Teil von "The Incredible Planetary Line-Up of Spring 2016" und hält Rückschau auf den Sommer. Raymond Merriman auf youtube