Astrologischer Finanzbericht - von Raymond Merriman
 

Finanzbericht für die Woche vom 21. Mai 2018

Bitte beachten Sie: Wegen meiner Verpflichtungen in der Leitung der „United Astrology Conference“ 23. bis 29. Mai in Chicago erscheint in der kommenden Woche keine neue Kolumne. Bis zur Woche vom 4. Juni!

Rückschau und Vorschau

„Die Märkte wissen bereits, dass das FED weitere Zinserhöhungen durchführen wird. Sie sind nicht im einzelnen darauf vorbereitet, wie stark dann der zu erwartende Einbruch ist, so Peter Boockvar, der Chefanalyst für Investments bei der Bleakley Advisory Group. Von den letzten 13 Zinserhöhungen führten 10 zu einer Rezession, erklärt Boockvar. Die Märkte halten es für so gut wie sicher, dass eine weitere Erhöhung um 0,25% auf Basis der CME Group Fed Funds beim Juni-Meeting des FED angekündigt wird. Das FED erhöhte die Zinsen zuletzt bei seinem Treffen im März. Der Rest des Jahres ist nicht so klar. Eine dritte Zinserhöhung könnte im September Platz greifen. Die Chancen für eine weitere Zinserhöhung noch im Dezember liegen allerdings unter 41%.“– Karis Lahiff: “The Fed is About to Deliver a ‘Punch in the Face’ that Markets are not Prepared For,” (FED: Geplante Zinserhöhung - Faust ins Gesicht der darauf nicht vorbereiteten Märkte“) www.cnbc.com, 12. Mai 2018.

Die widersprüchlichen Energien des kosmisch günstigen Jupiter/Neptun- und Saturn/Uranus-Trigons und des harten, zerstörerischen Mars/Uranus-Quadrats wirkten sich in der vergangenen Woche kräftig aus. Die drei geokosmischen Signaturen sind jeweils wichtig, aber eben auch total widersprüchlich. Und alle drei sind in den nächsten drei, vier Monaten voll wirksam.

Die letzte Woche war aus kosmischer Sicht besonders bedeutsam, weil Mars und Uranus gemeinsam das Zeichen wechselten. Uranus trat am 15. Mai erstmals ins Zeichen Stier ein. Dort verbleibt er die meiste Zeit der nächsten sieben Jahre. Mars trat am selben Tag ins Zeichen Wassermann ein. Damit war ein Quadrat Mars zu Uranus gegeben, Symbol für Störungen und plötzlich eintretende Ereignisse von großer Zerstörungsgewalt – der Vulkanausbruch auf Hawaii und ein erneutes High-School-Massaker in Texas, bei dem zehn Schüler erschossen wurden. In der letzten Woche hatte ich das so beschrieben: „Aber das Mars/Uranus-Quadrat erinnert daran, dass die Welt vorerst weit davon entfernt ist, sicher zu sein. Da geht es nicht um grandiose Ideale, sondern zugleich um ein irrationales und irrwitziges Verhalten, das die schönen Worte oft Lügen straft. Psychopathologische Raserei, die Gewalt auslöst, ist eine mögliche Ausdrucksform beim Mars/Uranus-Quadrat. Es ist sinnvoll, wenn Sie in dieser Zeit gefährlichen Situationen und Menschen aus dem Weg gehen, sofern Sie die Gefahr schon vor dem Ausbruch spüren können.“ Diese Warnung gilt bis 18. September, es ist das diametrale Gegenteil der Jupiter-Trigon-Neptun-Dynamik, die sich fortwährend für den Weltfrieden einsetzt. Aber auch da gab es in der letzten Woche einen Rückschlag, als der nordkoreanische Führer abrupt damit drohte, das für den nächsten Monat geplante Gipfeltreffen mit Präsident Donald Trump abzusagen, wenn das eine einseitige Angelegenheit werden solle, bei der Nordkorea sein Atomwaffen-Programm aufgeben solle, die USA jedoch … nicht wirklich etwas aufgeben müssten.

Ungeachtet dieser geopolitischen Probleme, die ein Spiegel der widersprüchlichen Natur aktueller geokosmischer Konstellation sind, haben die meisten internationalen Aktienindizes eindrucksvolle Rallyes nach ihren Tiefs in verkürzten Primärzyklen 26. März bzw. 3. April hingelegt. Das galt insbesondere für drei der vier von uns berücksichtigten Euopäischen Indizes. Am Freitag, 18. Mai, erreichte der Londoner FTSE ein Allzeit-Hoch bei 7791. AEX und DAX näherten sich am selben Tag ihren Allzeit-Hochs. Der Zürcher SMI überschritt jedoch am Montag, 14. Mai, seine Spitze, unmittelbar vor den genannten Zeichen-Ingressen und dem Mars/Uranus-Quadrat. Der SMI trennte sich damit von den anderen Indizes und sank für den Rest der Woche abwärts.

In Asien und im pazifischen Raum ging es widersprüchlich zu. Der japanische Nikkei stieg am Freitag auf ein neues zyklisches Hoch. Der Nikkei ist seit seinem primärzyklischen Tief vom 26. März nun um fast 13% gestiegen. Auch der chinesische Shanghai stieg am Freitag auf seinen höchsten Wert seit fünf Wochen. Der indische NIFTY freilich, der australische ASX und der Hang Seng von Hongkong erreichten sämtlich am 15. Mai ihr Hoch und gingen für den Rest der Woche abwärts. Am heftigsten war der Rückgang in Indien. Dort steht eine bedeutende Wahl an. In Australien war das Top vom 15. Mai nahe einer Doppeltop-Formation zum 10-Jahres-Hoch vom 10. Januar.

Auch in Amerika gab es widersprüchliche Muster. DJIA und NASDAQ erreichten neue Zyklus-Hochs am Montag, 14. Mai. Dann schlug Uranus am Dienstag zu. Die Kurse gingen zurück. Der argentinische Merval stieg die gesamte Woche an, der brasilianische Bovespa fiel während der ganzen Woche.

Nachdem wir uns der zweiten Passage des Jupiter/Neptun-Trigons in dieser Woche (25. Mai) nähern, ist es kein Wunder, dass Rohöl weiter auf neue 3-Jahres-Hochs steigt. Beide Planeten herrschen über Rohöl. Und das Trigon, der 120-Grad-Winkel, gilt als der günstigste aller geokosmischen Aspekte. Es ist möglich, dass dieser Markt sein Hoch hält, bis dass Venus ein Grosses Trigon mit Jupiter und Neptun bildet, 1. und 2. Juni. Diese beiden Tage sind hervorragend, was Partnerschaft und Eheschließung angeht – oder zumindest, was außergewöhnliche Liebeserlebnisse betrifft. Das ist mal etwas anderes als Rohöl oder Aktien. Ganz sicher ist es eine gute Zeit, um Gold und Silber anzukaufen. Der Preis für beide Metalle ist derzeit niedrig. Das wäre ein schönes Schmuck-Geschenk für jemanden, den Sie lieben. Interessant ist, das Gold in der letzten Woche ein neues zyklisches Tief erreichte. Es fiel am 17. Mai auf 1285. Silber erreichte kein neues zyklisches Tief. Es kann sich in der jetzigen bedeutenden Umschwungzone 14. Mai bis 2. Juni ein Fall bullischer Intermarkt-Divergenz ausbilden.

Was andere Märkte angeht, so brachen T-Notes ein auf ein neues 6-Jahres-Tief, der Euro erreichte ebenfalls ein neues Tief, und der BitCoin sank unter 8000 US-Dollar. Der Rückgang passt zu unserer Vorhersage in unserem neuen BitCoin-Report, basierend auf unseren solilunaren Untersuchungen, die wir vor drei Wochen bei unserem MMA-Webinar vorgestellt haben. Unsere Vorhersage-Modelle funktionieren ausgezeichnet.

Kurzfristige geokosmische Konstellationen und längerfristige Gedanken

„Jahrzehntelang haben die Zentralbanken ihren Hauptanteil an Fremdwährungsreserven in Dollar gehalten. Ende letzten Jahres hielten Zentralbanken 63% ihrer Reserven in Dollar, der niedrigste Anteil seit Jahren. Mittlerweile sind die Reserven in Euro auf 20% gestiegen, die Reserven in japanischem Yen auf 4,9%.“Chelsea Dulaney und Joshua Zumbrun, “Dollar Reign Faces Threat,” (“Dollar-Herrschaft bedroht”), Wall Street Journal, 14. Mai 2018.

„Noch nie brachten amerikanische Frauen so wenige Kinder zur Welt. Die Baby-Quote fiel in den USA auf ein 30-Jahres-Tief.“Janet Adamy, “Births Hit Lowest Number Since 1987,”  (“Geburtenrate auf tiefstem Stand seit 1987”), Wall Street Journal, 17. Mai 2018.

Sie wissen, was mit den Aktienkursen 1987 geschah. Im August jenes Jahres erreichte der DJIA ein Allzeit-Hoch und stürzte bis Mitte Oktober um 40% ab. Nun, das ist zeitlich vorerst eine interessante einmalige Korrelation. Es gibt keine Garantie dafür, dass wir einen neuen marktbezogenen Zyklus namhaft machen können. Wichtiger ist vielleicht, was diese Verlagerungen für die Zukunft bedeuten. Aus meiner Perspektive auf die Verknüpfung zwischen Zyklen menschlichen Handelns und kosmischen Zyklen sind das Indikatoren des „Großen Neustarts“. Darüber habe ich in den letzten beiden Jahren ausführlich geschrieben. Die diesbezüglichen Zyklen begannen im November 2016, wurden offiziell mit der Sonne/Saturn-Konjunktion zur Wintersonnenwende 20./21. Dezember 2017 und werden bis 2020 mindestens, und wahrscheinlich bis Februar 2026 ± 1 Jahr an Erkennbarkeit und Einfluss zunehmen. Dann treten Saturn und Neptun gemeinsam ins Zeichen Widder. Hier sage ich vorher, das beide Trends – die abnehmende Bedeutung des US-Dollars und der Geburtenrückgang werden bis dahin andauern. Es wird zu einer bedeutenden Verlagerung der Außenpolitik kommen, besonders im Blick auf finanzielle Strukturen. Zudem gibt es Grund für die Einschätzung, dass die Edelmetalle im Blick auf Weltwährungen an Bedeutung zunehmen. Das geschieht eventuell über neue Formen von Währungen, etwa Kryptowährungen. Der 60-Jahre-Zyklus bei Silber ist mit einer Spitze 2040 ± 5 Jahre fällig, eventuell gemeinsam mit Gold. Hierüber halte ich bei der „United Astrology Conference“ in Chicago am 27. Mai einen Vortrag. Da hoffe ich, viele von Ihnen persönlich kennenzulernen.

Kurzfristig konzentrieren wir uns auf das Jupiter/Neptun-Trigon am 25. Mai und das Große Trigon, das Venus am 1./2. Juni zusätzlich mit Jupiter und Neptun bildet. Das haben wir oben schon erörtert. Rohöl und Aktien haben die stärkste Beziehung zu diesen Konstellationen. Es kann aber auch Währungen und Treasuries betreffen. Das wiederum kann zu Umschwüngen bei den Edelmetallen kommen. Vor uns liegen zwei phantastische Wochen. Es kann viele gute Nachrichten geben, vielleicht zu beeindruckenden Gipfeltreffen zwischen Nord Korea und den USA, aber auch unter den europäischen Politikern gemeinsam mit Russland und den USA. Dem Frieden eine Chance! Dafür ist jetzt die Zeit reif. Oder für eine Hochzeit. Oder für Babys!

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In regelmässigen Abständen vermittelt Raymond Merriman die geokosmischen Signaturen nun auch über Videos: Raymond Merriman auf youtube