Von Verena Bachmann
Stichworte der Woche: Unerledigtes aus der Vergangenheit im Rampenlicht, alte Ansprüche – neue Wirklichkeit, Sehnsucht nach Liebe und Verständnis, Vision oder Illusion, Wahrheit und Lüge
Eine Woche, die es in mancherlei Hinsicht es in sich hat! Licht und Schatten, Freude und Schmerz, Lust und Leid liegen nahe beieinander. Einige der Erfahrungen und Ereignisse dieser Tage können auch die Weichen für die Zukunft stellen. Nach wie vor ist das Bedürfnis nach unbeschwerter Lebensfreude gross, dazu kommt bei einigen ein ausgeprägter Drang nach Anerkennung, Wertschätzung und Liebe. Allerdings dürften solche Wünsche nur beschränkt in Erfüllung gehen. Immer wieder ziehen dunkle Wolken vor die Sonne, oft haben Erfolg und Triumph einen bitteren Nachgeschmack. Umgekehrt ist es aber auch möglich, dass Erfahrungen, die zunächst schwierig und schmerzvoll sind, letztendlich neue Wege öffnen und sich in scheinbar ausweglosen Situationen unverhofft eine Lösung zeigt. Immer wieder spielt die Vergangenheit dabei eine nicht zu unterschätzende Rolle. Seien Sie bereit, sich ihr zu stellen und Klarheit zu schaffen, um Altes nicht mehr Gültiges zu verabschieden. Verlieren Sie jedoch den Mut und das Vertrauen auch dann nicht, wenn die Dinge im Moment unklar sind oder ein Problem unlösbar scheint. Wenn Sie bereit sind, die Realität so zu akzeptieren, wie sie ist, ohne dabei zu resignieren oder Ihre Visionen und Ihren Glauben zu verlieren, kann ein Wunder geschehen. Echtes, aus Ihrem Kern gespiesenes Selbst-Bewusstsein, verbunden mit Bescheidenheit, Mitgefühl und Respekt, sind der Schlüssel zum Erfolg.
Im Zentrum stehen einerseits Fragen rund um Ansehen und Autorität sowie Führungs- und Machtansprüche. Vaterfiguren jeder Art müssen damit rechnen, dass ihre Position und ihre Ansprüche in Frage gestellt werden. Allenfalls sind Sie aufgefordert, sich mit Ihrem eigenen Vaterbild auseinanderzusetzen. Auch in der Liebe, in Beziehungen jeder Art und im Zusammenhang mit Wertfragen stehen wichtige Entwicklungen an. Die Sehnsucht nach uneingeschränkter Liebe und romantischen Erfahrungen ist gross, und es zeigt sich ein Hang zum Luxus oder das Bedürfnis nach unbeschwertem Genuss des Lebens. Der Drang nach Anerkennung oder Bewunderung meldet sich ebenso. Solche Anliegen können durchaus in Erfüllung gehen – vorausgesetzt, Sie beharren nicht auf einer fixen Vorstellung, wie es zu sein hätte. Am besten fahren Sie, wenn Sie sich an dem erfreuen was ist, gleichzeitig aber auch bereit sind, wenn nötig Abstriche zu machen. Wahrscheinlich zeigt sich wieder einmal die Wahrheit des Sprichwortes: ‚Es ist nicht alles Gold was glänzt’. Allenfalls platzt ein Traum oder es wird deutlich, dass Sie auf Sand gebaut haben, sich in etwas oder jemand täuschten. Gleichzeitig kann sich auch eine Vision oder ein Traum erfüllen und Ihnen aufzeigen, dass Sie auf dem richtigen Weg sind. In einigen Fällen wird deutlich, was aus einem Impuls oder einer Erfahrung vom Februar geworden ist.
Nicht alle sind in gleichem Masse von den Konstellationen dieser Tage betroffen. Die im Zeichen Löwe Geborenen jedoch, etwas abgeschwächt auch jene mit Konstellationen in der zweiten und anfangs der dritten Dekade der Zeichen Stier, Skorpion und Wassermann dürften jedoch in der einen oder anderen Art an den laufenden Prozessen mitbeteiligt sein. Falls Sie selbst betroffen sind, denken Sie daran: Hochmut, (falscher) Stolz und trotziges Beharren auf einer Position verschlimmern eine Geschichte. Mitgefühl und die Bereitschaft, die Realität so zu sehen wie sie ist, empfiehlt sich. Seien Sie bereit, Schwächen und Fehler einzugestehen, auch wenn dies unangenehm ist oder schmerzt. Es lohnt sich.
Generell eignen sich die Energien dieser Tage für Projekte kreativer Natur, für die Klärung von offenen Beziehungsfragen. Auch die Beschäftigung mit sozialen Themen oder Gesundheits- und Umweltfragen entspricht den Konstellationen. Vorsicht: Beleidigt sein, Schmollen und Trotzen bringt ebenso wenig wie der Versuch, eine radikale Lösung zu erzwingen. Mit Offenheit, Liebe und Verständnis kommen Sie weiter.
Bereits am Montag und Dienstag machen sich viele der oben angesprochenen Themen bemerkbar. Das Bedürfnis nach Austausch und Kontakt ist gross, ebenso jedoch die Empfindlichkeit. Verletzte Gefühle in Beziehungen, Selbstwertprobleme und frustrierte Erwartungen machen sich bemerkbar. Entsprechend genügen Kleinigkeiten, um eine heftige Reaktion oder gar Explosion auszulösen. Vermeiden Sie in solchen Fällen unnötige Kritik (an sich selbst ebenso wie gegenüüber anderen) oder Machtdemonstrationen. Zügeln Sie Ihre Streitlust und allfällige rebellische, trotzige Impulse. Ziehen Sie keine voreiligen Schlüsse und fällen Sie keine Urteile, ohne die ganze Geschichte zu kennen. Bleiben Sie ruhig und besonnen, offen und bereit für ein Gespräch. Allenfalls können so alte Wunden geschlossen und Lösungswege für ein bestehendes Problem gefunden werden. Vorsicht im Umgang mit Klatsch und Gerüchten. Unerwartete Ereignisse können für Aufregung sorgen. Die Energien eignen sich gut für künstlerische und kreative Aktivitäten.
Mittwoch und Donnerstag stehen ganz im Zeichen der Gefühle. Die Sehsucht nach Liebe und Geborgenheit ist gross. Der Sinn steht ganz nach Schönheit, Fülle, Grosszügigkeit und Verwöhntwerden. Idealerweise finden Sie eine Gelegenheit, dies zu tun, ohne dabei der Versuchung zum Uebertreiben zu erliegen. Nutzen Sie Ihre Fantasie, lassen Sie sich inspirieren, seien Sie spielerisch und kreativ, es kann sich lohnen. Heikel wird es dann, wenn Sie sich von Erwartungen bestimmen lassen, sich ausschliesslich um Ihre eigenen (egoistischen) Ansprüche kümmern oder sich wie ein verwöhntes Kind gebärden. Dann müssen Sie mit Zurückweisung und teilweise herben Enttäuschungen rechnen. Falls Ihnen an diesen Tagen ein verlockendes Angebot gemacht wird, lohnt es sich, ein paar Tage zu warten. Dann zeigt es sich, was daran echt und wahr ist und inwiefern es sich um eine Illusion oder Täuschung handelt.
Freitag ist ein besonderer Tag. Am Tag der Schweizerischen Bundesfeier findet um die Mittagszeit eine in Europa teilweise sichtbare Sonnenfinsternis statt. Sie fordert zur Innenschau auf, zur Auseinandersetzung mit der Vergangenheit – insbesondere in den Bereichen Werte, Beziehung und Autorität. Die Rolle von Führungspersönlichkeiten und Informationen, die Auseinandersetzung mit vorhandenen Ansprüchen und Erwartungen dürften dabei im Vordergrund stehen. Vermeiden Sie unnötige Machtdemonstrationen, Egospielchen und vorschnelle Urteile; die Wirklichkeit ist vielschichtiger als dies auf den ersten Blick scheint. Auch der Samstag wird noch weitgehend von den Themen des Freitags bestimmt. Allenfalls wird erst jetzt spürbar, worum es geht. Enttäuschungen können heftige Reaktionen auslösen. Vermeiden Sie in solchen Momenten die Haltung einer ‚beleidigten Hoheit’ oder eines schmollenden Kindes. Rückzug auf die eigenen – verletzten – Gefühle bringt wenig, kann gar unerfreuliche Folgen haben. Mit Offenheit kommen Sie weiter, selbst wenn Sie sich dabei verletzbar zeigen.
Ab Samstagabend und am Sonntag meldet sich das Bedürfnis nach Ruhe. Zügeln Sie die immer noch starke Tendenz nach Spiel und Spass etwas – halten Sie Mass. Gönnen Sie sich etwas Zeit in der Natur und kümmern Sie sich um die Bedürfnisse Ihres Körpers, oder schaffen Sie Ordnung in Ihrer Umgebung. Nach wie vor können Altlasten zum Störfaktor werden.