Sommersonnenwende und Sonnenfinsternis 2019

von Claude Weiss

 

Mitten in der Konfrontation kommt es zu hoffnungsvollen Entspannungen


Fig. 1: Drachenfigur
14.6.2019, 17:50 LT, 15:50 GT
Zürich, CH (47N23, 08E32)
 

Eine Woche vor der Sommersonnenwende vom 21. Juni kam es am Freitag, 14. Juni, dem Tag des Frauenstreiks in der Schweiz und mitten in der Periode der von Hunderttausenden unterstützten Demonstrationen in Hongkong, zu einer aussergewöhnlichen Konstellation, die in Fig. 1 ohne Häuser für den Zeitpunkt der an diesem Tag exakt werdenden Mars/Saturn-Opposition abgebildet ist.

Auch wer von Astrologie wenig versteht und nur weiss, dass rote Linien Spannungs-, blaue hingegen harmonische Aspekte anzeigen, kann in der Figur die schöne und sehr ausgewogene Drachenfigur bewundern, die an diesem Tag gebildet wurde. Wir haben es dabei nicht nur mit dem Aspekt intensivster Konfrontation zu tun, den die exakte Mars/Saturn-Opposition signalisiert, sondern gleichzeitig mit zahlreichen versöhnlichen, harmonischen Figuren, die die Härte und Unnachgiebigkeit dieser kämpferischen Konstellation auflösen und zur unversöhnlichen Gegenüberstellung Alternativen aufzeigen. Es kommt nicht automatisch zum Showdown, sondern es werden Wege gesucht, um einen unfruchtbaren Zusammenprall abzuwenden. Dies ist umso wichtiger, als mit Saturn – ebenfalls auf wenige Bogenminuten am absteigenden Mondknoten – an diesem Tag Altlasten und alte Probleme, die nie gelöst wurden, aufs Tapet kommen.

Interessant ist es, dass sowohl der Frauenstreik, der an diesem Tage stattfand, als auch die Hongkonger Proteste, die zwei Tage vorher und zwei Tage danach mit unerwartet hoher Beteiligung durchgeführt wurden, als vollen Erfolg verbucht werden konnten. Berichte über die Kundgebungen in der Schweiz übertrafen sich in ihrer Begeisterung und die umstrittene Gesetzesänderung in Hongkong, die die Auslieferung von Verdächtigen ans Festland ermöglicht hätte, wurde fürs nächste auf Eis gelegt.
 

Trumps Geburtstag ebenfalls am 14. Juni

Weniger Beachtung fand die Tatsache, dass an jenem 14. Juni der amerikanische Präsident Donald Trump seinen Geburtstag feierte. Für Astrologen ist dies allerdings eine sehr interessante Information, denn auf den Zeitpunkt der Rückkehr der Sonne auf ihre Geburtsstellung, was regelmässig am Geburtstag oder um den Geburtstag herum passiert, lässt sich ein Solarhoroskop erstellen, welches für die Person ein ganzes Jahr Gültigkeit hat. Nun mussten wir aber nicht lange warten, bis wir die Möglichkeit hatten, die Wirkungsweise der besonderen Konstellationen vom 14. Juni in Aktion zu erleben:

Das Donnergrollen der Kriegstrommeln, wie man es von einer Mars/Saturn-Opposition im Horoskop eines auf Durchsetzung bedachten Staatsoberhauptes erwarten konnte, war bereits am Geburtstag Trumps im Zusammenhang mit einer sich zuspitzenden Konfrontation mit dem Iran zu hören. Danach dauerte es eine knappe Woche, bis die Iraner eine unbemannte amerikanische Drohne ansehnlicher Grösse (Flügelspannweite von 35 Metern) am Donnerstag, 20. Juni, abschossen. Gemäss ihnen soll die Drohne iranisches Hoheitsgebiet überflogen haben und dort abgeschossen worden sein, während die Amerikaner behaupten, sie hätte sich im Moment des Abschusses über internationalen Gewässern befunden.


Fig. 2: Drohnenabschuss
20.6.2019, 04:05 LT, 19.6.2019, 23:35 GT
Iran (25N59, 57E02)
 

Gemäss iranischen Angaben erfolgte der Abschuss der Drohne am Donnerstagmorgen um 4.05 Uhr iranische Zeit an einem Ort mit den Koordinaten 57.02.25 Ost und 25.59.43 Nord. US-Angaben verweisen hingegen auf einen Abschuss bereits eine halbe Stunde früher, um 3.35 Uhr iranische Zeit auf 57.02.25 Ost und 25.52.43 Nord. Es ist noch zu früh, um entscheiden zu können, welche Version stimmt. Das in Fig. 2 abgebildete Horoskop folgt den iranischen Angaben. Dieses ergibt einen Aszendenten ganz Anfang des Zwillingezeichens, der wenige Minuten später ins Quadrat zur Lilith im zehnten Haus zu liegen kommt. Im Weiteren fällt die an diesem Tag exakt werdende Mars/Pluto-Opposition auf die Achse 3/9, die mit Kommunikation, Verkehr und Ausland zu tun hat und auf welcher sich auch der laufende Merkur befindet. Dabei ist die Mars/Pluto-Opposition ein Pendant zur Mars/Saturn-Opposition, die genau sechs Tage vorher stattfand, wobei man sich streiten kann, welche der beiden Oppositionen virulenter ist.
 

Strafen und Eskalieren oder Spannungen abbauen

Der weitere Ablauf erstaunt zunächst nicht. Am Donnerstagvormittag kommt Donald Trump mit seinen Beratern zusammen, um die Handlungsalternativen zu besprechen, die infrage kommen. Um 15 Uhr trifft er sich mit den Führungspersönlichkeiten des Kongresses, um sie über die Details des Vorfalls zu informieren und Reaktionsmöglichkeiten zu besprechen. Gemäss New York Times verlassen manche den Raum in der festen Überzeugung, dass es einen Militärschlag geben wird. Auch noch um 19 Uhr ostamerikanische Zeit werden leitende Regierungsbeamte dahingehend informiert, dass es zwischen 21 und 22 Uhr US-Zeit einen Militärschlag geben wird, der auf diese Weise im Iran noch vor Sonnenaufgang stattfinden kann, um Verluste an Menschenleben zu vermeiden. Kurz danach ändert Trump jedoch seine Meinung und die an der Operation beteiligten startbereiten Flugzeuge und Schiffe der US-Army werden informiert, dass die Operation abgeblasen ist. Offiziell heisst es vonseiten Trumps, er hätte sich erkundigt, wie viele Menschen voraussichtlich bei dem Militärschlag umkommen würden und die Nennung von 150 Toten habe ihn dazu veranlasst, sich anders zu entscheiden und die Aktion zehn Minuten vor ihrem Start zu annullieren. 

Allerdings scheinen noch andere Gründe eine Rolle gespielt zu haben. So liess sich gemäss der New York Times nicht ausschliessen, dass die abgeschossene Drohne tatsächlich iranisches Hoheitsgebiet überflogen habe. Noch wichtiger könnte aber gewesen sein, dass Trump in der Zwischenzeit mit dem Fox News Moderator Tucker Carlson telefonierte, und dieser meinte, durch Gewalt auf Teherans Provokationen zu reagieren sei verrückt und die Falken, die ihm dies empfehlen würden, hätten nicht das beste Interesse des Präsidenten im Sinn. Kurz: Wenn Trump einen Krieg mit Iran starte, könne er seine Chancen, wiedergewählt zu werden, glatt vergessen. Diese Empfehlung von jemandem, den er schätzt, muss Trumps Zweifel an der Richtigkeit, einen Krieg auszulösen, immens verstärkt haben. Jedenfalls gab er zwischen 19.00 und 20.00 Uhr den Befehl, die Operation zu annullieren. Schon vorher hatten um 18.00 Uhr bei einem Meeting mit verschiedenen profilierten Militärs diese dringend vor einem Militärschlag gewarnt. 
 

Präsident grenzt sich von Scharfmachern ab

Am Samstagabend veröffentlichte der Wall Street Journal einen interessanten Artikel mit dem Titel „Trump Bucked National-Security Aides on Proposed Iran Attack“ (Trump widersetzt sich nationalen Sicherheitsberatern betreffend vorgeschlagenem Iran-Angriff). Aufschlussreich ist dabei ganz besonders der Untertitel: „Diese Leute wollen uns in einen Krieg zwingen (…). Es ist widerlich.“ So soll sich der Präsident gemäss dem Journal einem nahestehenden Berater gegenüber geäussert haben. Auch lobte er den Armeestabschef, der zur Vorsicht mahnte, während er seinen Sicherheitsberater John Bolton, der für den Vorschlag eines Militärschlags tonangebend war, wegen sich schon früher abzeichnenden Meinungsverschiedenheiten kritisierte. Dieser nehme gemäss Trump meist eine harte Position ein, aber „der Einzige, der entscheide, sei er“.
 

Versöhnlicher Krebs-Ingress


Fig. 3: Krebs-Ingress
21.6.2019, 11:54 LT, 15:54 GT
Washington, USA (38N53, 77W02)
 

Dieser plötzliche Meinungswechsel von Trump ist eine gute Illustration für den Krebs-Ingress der Sonne zur Sommersonnenwende des Jahres 2019, der in Fig. 3 für Washington aufgezeichnet ist und rund einen Tag nach der Debatte um die richtige Reaktion auf die iranische Provokation stattfand. Dieses Horoskop, welches grundsätzlich für den ganzen Sommer seine Gültigkeit hat, bringt für Washington die Venus an den MC, Jupiter an den IC und Neptun an den Deszendenten. Mit solchen Konstellationen ist es begreiflich, dass man nicht zur offenen Kriegführung aufgelegt ist, sondern versöhnliche Töne anschlägt. Allerdings ist es im Hinblick auf autokratische Gegner nicht unproblematisch, dass – wie im vorliegenden Fall – der ganze Entscheidungsprozess der US-Regierung, der praktisch ausschliesslich in der Hand des Präsidenten liegt, offengelegt wird. Diktaturen und autokratische Regimes können daraus im Hinblick darauf, wie weit sie mit Provokationen gehen können, ihre Schlüsse ziehen, ohne selbst die Karten auf den Tisch legen zu müssen. Dies kann aber dazu führen, dass Trump sich zu einem späteren Zeitpunkt dazu genötigt fühlt, Härte zu zeigen, um nicht als „Papiertiger“ zu gelten. So war es die Devise des früheren US-Präsidenten Theodore Roosevelt „sanft zu sprechen, aber einen grossen Stock in der Hand zu haben“. Dazu meint die New York Times, Trump habe die Losung seinen Bedürfnissen angepasst: Er rede laut, mit einem kleinen Stock in der Hand. So spreche er wie ein Kriegstreiber, benehme sich aber wie ein Friedensaktivist. Wir erkennen darin die Widersprüchlichkeit von astrologischen Konstellationen, wenn sowohl eine Opposition von Mars und Pluto als auch ein Leistungsdreieck von Venus/Jupiter/Neptun prominent gestellt sind. Für den Moment sind wir froh, dass ein neuer Krieg mit unabsehbaren Folgen abgewendet wurde. Und dennoch beschleicht uns ein mulmiges Gefühl, wenn wir bedenken, dass die Auslösung oder Vermeidung eines Krieges ausschliesslich von der Entscheidung eines Mannes abhing, dessen Eigenschaft es nicht gerade ist, sich durch Besonnenheit auszuzeichnen. 
 


Fig. 4: Sonnenfinsternis
2.7.2019, 15:16 LT, 19:16 GT
Washington, USA (38N53, 77W02)
 

Die Sonnenfinsternis vom 2. Juli 2019

Bei der Sonnenfinsternis vom 2. Juli (in Fig. 4 für Washington aufgezeichnet) stellen wir als Erstes fest, dass die aggressiven, zu Konfrontationen führenden Oppositionen von Mars und Saturn, sowie Mars und Pluto, hinter uns liegen. Allerdings findet die Finsternis vom 2. Juli mit einem Orb von weniger als 3 Grad auf der Sonne der USA (4. Juli) statt. Dies bedeutet, dass das Land noch bis zum Ende des Jahres mit heftigen Herausforderungen konfrontiert sein dürfte. Zusätzlich zeigt das Quadrat von Uranus am Deszendenten im Stier zu Mars/Merkur in Löwe im neunten Haus, dass die Stabilität des Landes durch plötzliche eigene Entscheidungen oder durch solche von Partnern oder Feinden (siebtes Haus) unvermittelt infrage gestellt werden kann. Auch die bereits im Horoskop des Drohnenabschusses (Fig. 2) festgestellte harte Opposition auf der Achse 3/9, die mit Verkehr, Kommunikation und Ausland zu tun hat, ist für die USA wiederum dadurch angezeigt, dass zusätzlich zur Mondknotenachse nicht weniger als sechs Gestirne auf der Achse 3/9 liegen. 

Was im Weiteren auffällt ist, dass die der Sonnenfinsternis 14 Tage später folgende Mondfinsternis (in Fig. 5 für Washington aufgezeichnet) zu einem Horoskop führt, das häusermässig mit dem US-Horoskop fast deckungsgleich ist (in beiden Fällen AC in der ersten Hälfte des Schützezeichens). Dabei kommt es zu einer Mond/Pluto-Konjunktion auf dem Pluto der USA, in beiden Fällen im zweiten Haus, und zu einer Konjunktion der Sonne mit dem rückläufigen Merkur des Landes, welcher im achten Haus steht. Die Achse 2/8, die mit der Mondfinsternis angesprochen ist, aber auch die Konjunktion der Venus mit dem aufsteigenden Mondknoten im achten Haus, in Opposition zur Konjunktion des Saturn mit dem absteigenden Mondknoten im zweiten Haus, können schwierige Konflikte im Zusammenhang mit Finanzen sowie Krediten und Schulden anzeigen.


Fig. 5: Mondfinsternis
16.7.2019, 17:38 LT, 21:38 GT
Washington, USA (38N53, 77W02)
 

So müssen wir aus astrologischer Sicht infrage stellen, ob es dem Präsidenten im nächsten Halbjahr gelingen kann, eine florierende Wirtschaft am Leben zu erhalten, eine in seinen Augen wichtige Voraussetzung, um wiedergewählt zu werden. Die Figur der Mondfinsternis zeigt auch an, dass um Mitte Juli die Sonne die Rolle des Mars als Konfrontationsplaneten übernehmen könnte, die dieser im Juni einnahm.
 

Die Saros-Serie der Sonnenfinsternis vom 2. Juli 2019

Sonnenfinsternisse beziehen ihre Eigenschaften nicht nur aus ihren astrologischen Konstellationen. Ebenso wichtig ist, welcher Saros-Serie sie angehören. Damit meint man Familien von Finsternissen, die sich im Abstand von 18 Jahren jeweils 10–11 Tage später, und damit im Tierkreis 10–11 Grad weiter ereignen und die dementsprechend zur gleichen Familie gezählt werden. Dabei zeichnen sich die Mitglieder der gleichen Familie häufig durch ähnliche Charakteristiken aus, womit es alle 18 Jahre zu Situationen kommt, die eine Verwandtschaft aufweisen. Wenn wir mit der Saros-Serie „3 Nord“, zu der die Finsternis vom 2. Juli 2019 zählt, die Probe aufs Exempel machen, sehen wir, dass zu Zeiten entsprechender Finsternisse die USA in besonderer Weise prägende Entscheidungen fällten oder Opfer der Entscheidungen anderer Staaten oder Gruppierungen wurden. Wie die Vergangenheit zeigt, wurden die jeweiligen Perioden aufgrund einer starken Dominanz von Jupiter und Pluto durch eine Neigung zu Übertreibungen und ein Aufeinanderprallen verschiedener Mentalitäten charakterisiert. Dabei erstreckt sich die Hauptwirkung einer Sonnenfinsternis auf eine Zeit von 1 ½ Monate vor und 5–6 Monate nach der Sonnenfinsternis. So prägen die Sonnenfinsternisse dieser Saros-Serie im 20. und 21. Jahrhundert im Wesentlichen die Zeit von Frühjahr bis Herbst oder bis Ende des betreffenden Jahres.

Frühere Finsternisse dieser Saros-Serie:

2001: Sonnenfinsternis vom 21. Juni auf 0 Grad Krebs und anschliessend Mondfinsternis vom 5. Juli auf 14 Grad Krebs, der Sonnenstellung der USA

  • Terroranschläge vom 11. September 2001 in New York und Washington. Diese verändern die Welt und es kommt gleichzeitig zu einem Börsencrash, der in den USA im Herbst 2002, und in Europa im Frühjahr 2003 zu Ende geht. Dabei ist es interessant, wie präzise sich Themen des Spätsommer und Herbstes 2001 astrologisch schon im Voraus charakterisieren liessen. So heisst es in der Juni/Juli 2001-Nr. von Astrologie Heute: „Man kann sich vorstellen, dass unterschiedliche Mentalitäten und Kulturen aufeinanderprallen und viel Toleranz sowie Beweglichkeit erforderlich sein werden, um sich nicht in Rechthabereien zu erschöpfen (AH Nr. 91, Seite 16) oder „Dies kann dramatische Ereignisse aggressiver Art anzeigen, welche die Geborgenheit der Amerikaner schwer erschüttern“ (Seite 25).

1983: Sonnenfinsternis vom 11. Juni auf 20 Grad Zwillinge

  • Diese Periode entspricht einem forschen Auftreten der USA in Europa und entsprechenden europäischen Protesten wegen der Stationierung von US-Mittelstreckenraketen, womit eine neue Runde im Rüstungswettlauf eingeläutet wird. Auch beschäftigt man sich im Sommer 1983 in Europa in den Medien erstmals ernsthaft mit der Krankheit AIDS. Im September steht die Welt unter Schock, als sich herausstellt, dass die Sowjets einen südkoreanischen Jumbo mit 269 Menschen an Bord abgeschossen haben. 

1965: Sonnenfinsternis vom 30. Mai auf 9 Grad Zwillinge

  • Im Frühjahr schicken die USA zum ersten Mal Marineinfanterie nach Vietnam, und sie werfen trotz internationaler Proteste Napalmbomben über Nordvietnam ab. Damit fängt der Vietnamkrieg richtig an. Im Mai zündet China die zweite Atombombe.

1947: Sonnenfinsternis vom 20. Mai auf 29 Grad Stier

  • Zwischen Januar und Juni wird in Europa vonseiten der USA der Marschallplan implementiert. 

1929: Sonnenfinsternis vom 9. Mai auf 18 Grad Stier

  • Nach einer Zeit grosser Übertreibungen an der US-Börse kommt es Ende Oktober zum grossen Börsencrash, der wenig später die Welt in die Grosse Depression stürzt. 

Detailliertere Informationen zur Sonnenfinsternis vom 2. Juli 2019 können Sie der neuen Nummer von Astrologie Heute entnehmen (Nr. 200, August/September 2019, erscheint am 2. August).
 


Fig. 6: Sonnenfinsternis
2.7.2019, 21:16 LT, 19:16 GT
Zürich, CH (47N23, 08E32)
 

Sonnenfinsternis, Solare und Transite im persönlichen Horoskop

Die Vielfalt der Konstellationen der letzten Zeit wie der Krebs-Ingress, aber auch die Sonnenfinsternis vom 2. Juli, ist nicht so leicht einzuordnen, und kann auch bei uns zu widersprüchlichen Reaktionen führen. Sollen wir resolut und unzimperlich unseren Weg gehen, wie es der Uranus im Quadrat zu Merkur und Mars im Horoskop der Sonnenfinsternis vom 2. Juli nahelegen könnte (in Fig. 6 für Zürich als Beispiel eines mitteleuropäischen Standortes aufgezeichnet)? Oder stellen wir mit Saturn am absteigenden Mondknoten im ersten Haus die rigorose Erfüllung von Pflichten in den Vordergrund? Vielleicht sind wir aber auch der Meinung, dass Gefühl und Empathie, die die Sonnenfinsternis im Krebszeichen und für Mitteleuropa am Deszendenten anzeigen, die wichtigsten Qualitäten sind, denen wir nachleben wollen? Damit Sie die Möglichkeit haben, solchen Themen im eigenen Horoskop nachzuspüren, bieten wir Ihnen auf unseren Zeitanalysen (mit Ausnahme der 3-Jahresanalyse, die zurzeit zwecks Ausarbeitung der Version ab 2020 in Bearbeitung ist) 20 % Rabatt. Bitte beachten Sie daher unser bis zum 10. Juli geltendes Spezialangebot für die Grosse Jahresvorschau, die Jahresvorschau und die Vertiefte Trendanalyse.
 

Ich wünsche Ihnen einen schönen Sommer,

Claude Weiss

 

Fachzeitschrift - Astrologie Heute

 

Zeitschrift für Astrologie, Psychologie und Zukunftsthemen

Aus der aktuellen Ausgabe:

  • Der Nutzen des karmischen Neumondes bei fehlender Geburtszeit
  • Greta Thunberg und die Frage, wann die ökologische Wende kommt
  • Mondknoten – Helfer in unsicheren Zeiten
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