Astrologischer Finanzbericht - von Raymond Merriman
 

Finanzbericht für die Woche vom 26. November 2018

Rückschau und Vorschau

„Unsere größte Sorge ist jetzt, dass es beim BitCoin zum echten Ausverkauf kommt, wenn er nicht erst wieder über 11.700 ansteigt und dann unter 5980 fällt. Ein solcher Ausverkauf ginge bis auf 1362-4475 (77-93% Verlust seit dem Allzeit-Hoch vom Dezember 2018, so lautet unsere Regel nach dem Platzen von Blasen). Wenn Sie also von der Longside her auf dem Markt sind, müssen Sie sich auf diese Möglichkeit vorbereiten.“Raymond Merriman, MMA Webinar”,https://mmacycles.com, 29. April 2018.

Nun, genau das geschah in der letzten Woche. Der BitCoin hatte nie über 11.700 gehandelt, er brach in der letzten Woche ein und testet nun den Level von 4000 US-Dollar. Das haben wir während des ganzen Jahres in unseren Wochen- und-Tages-Reports angesprochen haben, ebenso in unserem Webinar vom 29. April 2018 (nur auf Englisch). Abgesehen von denen, die seit eh und je die Auslöschung des BitCoin vorhersagen, hat irgendwer sonst eine solche Voraussage während des ganzen Jahres gemacht wie diese? Das ist ein weiteres Beispiel dafür, was man leisten kann, wie man Vorhersagen akkurat treffen kann, wenn man die geokosmischen Prinzipien und die markthistorisch gerichtete Chart-Analyse miteinander verknüpft. Was bedeutet das jetzt für den BitCoin? Stellen Sie sicher, dass Sie das Kapitel „Uranus im Stier: Das „neue Normale“ wird abnorm“ in den Voraussagen für 2019 lesen, die in Kürze auf Englisch und auf Deutsch erscheinen. Banker werden weiterhin verrückt, und das gilt auch für Bäcker, denn die Lebensmittel- und die Fleischpreise bereiten sich auf die nächste große Rallye bis zum Steinbock-Stellium Ende 2019 und ganz 2020 vor.

Vieles scheint jetzt auf den internationalen Aktienmärkten ins Bärische zu drehen. Das könnte durchaus so sein, seit das Allzeit-Hoch, am 3. Oktober 2018 eintrat. Denn das war zwei Monaten nach der letzten Passage von Saturn im abnehmenden Trigon zu Uranus. In den letzten vier Fällen korrelierte diese alle 45 Jahre auftretende Konstellation mit langfristigen Spitzenbildungen auf den Aktienmärkten, und zwar binnen zweier Monate um das zentrale Zeitfenster dieses Aspekts herum. Wenn dies Hoch hält, ist es jetzt das fünfte Mal!

Allerdings beginnt Jupiter nun auch seine 13-Monate-Reise durch das Zeichen Schütze, das Zeichen, das er selbst beherrscht, und zwar vom 8. November 2018 bis zum 2. Dezember 2019. Jupiter und Schütze herrschen gemeinsam über Ausdehnung, Wachstum, und normalerweise auch Optimismus. Historisch gesehen korreliert Jupiter in Schütze stark mit langzeit-zyklischen Spitzenbildungen bei Aktien, auch wenn dies Doppeltops zu davor bereits gebildeten Hochs sein können. Dies wird noch verstärkt, weil gleichzeitig Jupiter ins Quadrat zu Neptun geht, der ebenfalls in seinem eigenen Zeichen Fische steht. Das übertreibt nochmals das übertrieben auftretende Naturell von Jupiter in Schütze. Aber das Quadrat zu Neptun kann auch eine positive oder negative Korrelation mit Aktienkursen andeuten. Das heißt, Aktien können entweder auf neue Allzeit-Hochs steigen, im Chartmuster der Blasenbildung, oder sie können in einer verheerenden Abwärtsspirale kollabieren, denn wenn Jupiter und Neptun im Aspekt zueinander nicht optimistisch sind, können sie hysterisch sein und einer Panik unterliegen. Das ist das Setting, das uns zum Steinbock-Stellium führt, gleich im Anschluss an die Jupiter-Konstellationen! Wir haben dieses Setting ausführlich in den Voraussagen für 2019 beschrieben. Dieses Buch, wie gesagt, ist in Kürze auf Englisch und auf Deutsch erhältlich. Wenn Sie Ihre geistige Gesundheit bewahren möchten, sollten Sie dieses Buch haben, um das Jahr 2019 gut zu bewältigen.

Doch zurück zu den Märkten der letzten Woche. Es mag ja sein, dass wir in den USA einen Feiertag hatten, aber die internationalen Aktienmärkte zeigten nicht das nette Bild einer schönen Feiertagssaison. Einige Märkte fielen unter ihren Tiefs vom 26. bis 29. Oktober (NASDAQ, deutscher DAX, australischer ASX), und andere standen kurz davor (DJIA, S&P, Nikkei). Das ist nicht die Art und Weise, die wir erwarten, wenn Jupiter durch Schütze läuft. Gut, Jupiter steht noch am Anfang dieser Fahrt, die Aktienmärkte können sich sozusagen noch im Modus der rückläufigen Venus bewegen. Diese startete am 5. Oktober mit ihrer Rückläufigkeit. Das korrelierte mit Allzeit- oder Mehrjahres-Hochs bei vielen Indizes. Diese Rückläufigkeits-Periode endete in der letzten Woche, am 17. November, und am selben Tag begann Merkur, der Trickster, seine dreiwöchige Rückläufigkeit. Wenn die rückläufige Venus Sie nicht schon ein bisschen verrückt gemacht hat, dann stehen die Chancen gut, dass das dem rückläufigen Merkur gelingt. Und wenn das nicht klappt, dann kann Jupiter Quadrat Neptun vielleicht Erfolg haben. Deshalb brauchen Sie die Voraussagen für 2019. Trump hat gesagt, die Welt sei ein gefährlicher Ort. Die Finanzastrologie sagt, dass die Menschheit gerade durch eine Reihe von Desillusionierungen geht. Das könnte sich zu einer Massenhysterie ausweiten. Das wiederum kann auch eine Zunahme spiritueller Interessen oder eine Massen-Bewegung für den Weltfrieden bedeuten, für die Forderung an die Politiker, ihre feindselige und bedrohliche Rhetorik zu beenden. Die Ergebnisse werden wir dann nach der Spitzenbildung sehen, wenn das Steinbock-Stellium 2020 beginnt.

Doch zurück zu den Märkten. Aktien waren nicht das einzige Gebiet, auf dem die Finanzmärkte getroffen wurden. Rohöl und der BitCoin fielen ebenfalls hart. Das Chaos beim BitCoin haben wir bereits diskutiert. Und jetzt bricht Rohöl ein, was wir ebenfalls vorhergesagt haben. Rohöl testete in der vergangenen Woche die Marke von 50 US-Dollar. Das bewegt sich genau in der von uns seit Monaten in unseren Wochen-Reports anvisierten Kursziel-Zone. Kein Denken daran, dass am 3. Oktober, zwei Tage bevor die Venus rückläufig wurde, Rohöl über 76 US-Dollar stand. Das zeigt die Macht der Venus in Skorpion und Waage, wenn sie sich vom Zeichen ihres Exils zurück ins eigene Zeichen Waage bewegt. Das ist ein Grund für die Erwartung, dass sich all diese Abwärtsspiralen sehr bald ins Gegenteil verkehren, so dass ein neues bullisches Marktgefühl aufkommt. Oder bleibt weiter alles außer Kontrolle bis zum Quadrat von Jupiter und Neptun, Januar bis September 2019? Einige Ideen dazu finden Sie in den Voraussagen für 2019.

Noch ein Gedanke, bevor ich Sie in diese Woche entlassen: Venus im Waage steht am 30. November in Opposition zu Uranus. Im Monat davor gab es in denselben Aspekt am 30./31. Oktober, allerdings war Venus da im Skorpion und sie war rückläufig. Es wäre eine nette Symmetrie, wenn diese beiden so ähnlichen Aspekte mit wichtigen Tiefs korrelieren würden. Wir müssen allerdings auch daran erinnern, dass bei rückläufigem Merkur und betontem Uranus Unterstützungs- und Widerstandszonen häufig einbrechen, und dann gibt es einen Trendwechsel. Denn Merkur, der Trickster, liebt es, Grenzen zu verletzen und dann umzukehren – eine Reihe von „Fakeouts“.

Es ist eine gefährliche Welt, eine verrückte Zeit. Schauen Sie, dass Sie Ihr Ego verlieren, aber Ihren Verstand bewahren. Ein schöner Satz für ein neues Lied oder ein Mantra! Das passt gut zu Jupiter im Schützen und Neptun in den Fischen.

"Voraussagen 2019"

Die jährlichen Voraussagen, die seit 1976 von Raymond A. Merriman verfasst werden, bieten einen einzigartigen, präzisen Ausblick auf das jeweils kommende Jahr. Unter Anwendung von Zyklenforschung und mit Hilfe geokosmischer Faktoren werden in diesen jährlichen "Voraussagen" die politischen, wirtschaftlichen und finanzmarktrelevanten Trends für wichtige Länder und Märkte prognostiziert.